Justitias Welt
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Martin Breuer [A]

Rechtsreferendariat: Wahlstation im „Big Apple“

Nach dem schriftlichen Teil der Zweiten Juristischen Staatsprüfung kommt für die meisten die wahrscheinlich „angenehmste Phase“ des Rechtsreferendariats: die Wahlstation. Das Damoklesschwert der bevorstehenden Prüfung hängt nun nicht mehr bedrohlich über dem Kopf. Bis der berufliche Arbeitsalltag mit seinem Stress und Druck ansteht, bleibt noch ein wenig Zeit zum Verschnaufen. Die Wahlstation bietet – was die Stationspraxis anbelangt – in der Regel die größten persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten, da im Vergleich zu den übrigen, meist vorgegebenen Ausbildungsstationen, eine echte Chance zur Einflussnahme besteht.

Nach wie vor stellt die Wahlstation im Ausland einen besonderen Reiz dar. Die Gründe, sich hierfür zu entscheiden, sind vielfältig. Meistens dürfte zwar auch der Freizeit- und Entspannungsfaktor mit von der Partie sein, wenngleich die rationalen und berufsspezifischen Motive der maßgebliche Antrieb sein dürften.

Wer sich heutzutage nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Zweiten Staatsexamen auf die Jobsuche begibt, der wird schnell feststellen – wenn er es nicht ohnehin schon vorher weiß – , dass es neben den Examensnoten und allen möglichen Zusatzqualifikationen vor allem auf die potentielle Fähigkeit ankommt, sich im juristischen Alltagsgeschäft mit Mandanten und Kunden souverän behaupten zu können. Der Auslandsbezug und der Umgang mit ausländischen Kunden werden dabei immer wichtiger. Im Jura-Studium wie auch im Rechtsreferendariat wird auf den Erwerb dieser Kompetenzen leider noch immer kaum Wert gelegt.

Eine Wahlstation im Ausland ist gegenüber der im Inland abgeleisteten (die allerdings die Möglichkeit für einen direkten Berufseinstieg nach dem Examen bedeuten kann) mit teils erheblichen Kosten und einem weit höheren Organisationsaufwand verbunden. Zudem birgt sie das Risiko des Unbekannten und Ungewissen in sich… Doch ist es gerade die Tatsache, sich dieser Herausforderung gestellt und sie erfolgreich gemeistert zu haben, die künftige Arbeitgeber schätzen werden.

Der folgende Bericht ist ein Überblick über meine Wahlstation, die ich im New Yorker Büro einer großen amerikanischen Wirtschaftskanzlei abgeleistet habe.

Planung und Vorbereitung

Die Berücksichtigung einer gewissen Vorlaufzeit für die Vorbereitungen ist bei einer Wahlstation in den USA besonders wichtig. Der Organisationsaufwand für die Suche einer Stelle, Unterkunft und den Erhalt des inzwischen leider erforderlichen „J-1-Visums“ nehmen viel Zeit in Anspruch und sollten so weit wie möglich vor der heißen Phase des näher rückenden schriftlichen Examensteils abgeschlossen sein.

So habe ich mir schon zu Beginn des Referendariats erste Gedanken gemacht und mich dann relativ bald zumindest einmal für die USA als Land und New York als Stadt entschieden. In New York befindet sich das weltweite Finanz- und Wirtschaftszentrum und es ist eine Art Brückenkopf der Vereinigten Staaten für die wirtschaftlichen Verbindungen sowohl nach Europa, dem immer wichtiger werden Finanzplatz im arabischen Raum aber auch nach Asien. Ich wollte die amerikanische Unternehmensphilosophie in der Wirtschaftspraxis und das Rechtssystem hautnah erleben und kennen lernen und habe mich daher bewusst für das außereuropäische Ausland und die USA entschieden.



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