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A. Kurze Einführung
Trotz dem positiven Wandel der Psychiatrie im letzten Jahrhundert, ist die Wahrung der Menschenwürde bei der psychiatrischen Versorgung scheinbar immer noch ein Drahtseilakt.
Das Thema „Menschenwürde in der Psychiatrie“ sorgt nicht nur in Deutschland immer wieder für heftige Diskussionen. Auch in Russland tritt diese Problematik vermehrt in den Medien, als Sphäre mit laufendem Handlungsbedarf, auf.
Deshalb wird in dieser Seminararbeit die Sachlage der Länder auf dem Gebiet der Psychiatrie im Hinblick auf die Qualität der psychiatrischen Versorgung, sowie die damit verbundenen juristischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aspekte untersucht und dargestellt. Hauptaugenmerk der Analyse wird dabei die Menschenwürde sein.
Dazu wird im Folgenden zunächst allgemein auf die Bedeutung der Menschenwürde für ein Individuum in der psychiatrischen Behandlung eingegangen, sowie ein Überblick auf die, möglicherweise, fachspezifische Problematik gegeben.
Nachfolgend erfolgt eine Betrachtung der Gesetzeslage in Deutschland und in Russland. Dazu wird ein kurzer Aufriss über die gegenwärtigen Probleme gegeben.
Im Anschluss an diese Betrachtung werden zusammenfassend die Ergebnisse analysiert und im abschließenden Fazit der Versuch einer Empfehlung zur Optimierung des Systems der psychiatrischen Versorgung erarbeitet.
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