Old School New Body Diet diabetes type 1 diet Old School New Body Contact best cooking books Tao Dating System Book Tao Of Badass Book Review Singing Method For Young Beginners Superior Singing Method Download american diabetes diet foods

                               
 Justitias Welt
   Zeitschrift für ausländisches, europäisches und internationales Recht
Startseite | Inhaltsverzeichnis | Archiv | Herausgeber | Kontakt  
 << zurück  1   2   3   4   5   >> 

Alla Röhricht

 Die Regulierung des Dienstleistungsmarktes im Bereich der Mediation in der EU, Deutschland und Russland.

I. Einführung

Die Dienstleistung der Mediation gewinnt ununterbrochen an Bedeutung. Zum einen liegt das - unabhängig vom Staat und dem Maßstab seiner Rechtsstaatlichkeit - an quantitativ und vereinzelt auch qualitativ überforderten Gerichtssystemen, zum anderen an den hohen Prozesskosten, aber auch an dem großen und häufig irreparablen Schaden, welchen die einzelnen (Geschäfts-)Beziehungen durch einen Gerichtsprozess nehmen können.

Anders ist es bei Mediation: Durch das Einschalten eines an der Erbringung einer qualitativ hochwertigen Leistung interessierten unabhängigen Dritten können der zügige Ablauf des Verfahrens und entsprechend die Kosten beeinflusst werden. Weiterer Vorteil ist, dass sich die Parteien den Mediator selbst aussuchen können und daher von seiner Kompetenz und Unabhängigkeit eher ausgehen als bei einem „zugewiesenen“ Richter. Das Misstrauen, welches manche Wirtschaftssubjekte oder Privatleute in die Richter haben, hat nicht ausschließlich mit dem Korruptionspotenzial der Richter einzelner Länder zu tun, vielmehr finden viele Streits in Bereichen statt, deren Kenntnis die Parteien (vielleicht auch unberechtigt) den Richtern nicht zutrauen (u.a. Seerecht, MPI) oder in sensiblen Bereichen, wo Parteien sich Einfühlungsvermögen wünschen, welches sie bei den Richtern nicht erwarten (Familienrecht, Medizinrecht).

Auch die ständig wachsende Verrechtlichung der Gesellschaft findet nicht bei allen Akteuren des Wirtschaftslebens Gefallen. Vielen Laien ist das Rechtssystem sowieso grundsätzlich suspekt. Zahlreiche Menschen weltweit fühlen sich bevormundet und in ihrer Privatsphäre durch die Eingriffe des Staates mittels des Rechts verletzt.

Alle diese Faktoren lösten einen Gegentrend aus, erst zur Verbreitung der unterschiedlichen Prozeduren der Streitschlichtung (vor und außerhalb des Gerichts) und dann zur Institutionalisierung des (wohl schon immer in Form von Vermittlung da gewesenen) Instrumentes der Mediation.

Wie jedes Phänomen, welches institutionalisiert wird, löst es im zweiten Schritt die Debatte nach der Notwendigkeit seiner Juridisierung aus. So war es vor längerer Zeit mit Umweltrecht, so ist es mit Medizinrecht[1] und aktuell trifft es auch das Instrument der Mediation.

Besonders pikant ist es allerdings im Fall der Mediation, da es sich gerade als Gegentrend zur Verrechtlichung der Gesellschaft entwickelt hat, jetzt aber seinerseits verrechtlicht oder juridisiert werden soll.

In vielen Ländern werden Debatten darüber geführt, inwieweit die Juridisierung sinnvoll und inwieweit sie zulässig ist. Während in Deutschland noch die Reichweite einer durch eine EU-Richtlinie notwendig gewordene gesetzliche Regulierung diskutiert wird und bisher eine für Deutschland eher untypische Regelungsfreiheit herrscht, gibt es in Österreich eine gesetzliche Regelung, auch in Russland ist seit dem 30. Juli 2010 ein entsprechendes Gesetz veröffentlicht, welches am 1. Januar 2011 in Kraft getreten ist.

Die Diskussion in Deutschland entwickelt allerdings zurzeit neue Kraft durch die am 21. 5. 2008 durch das Europäische Parlament und den Rat der Europäischen Union erlassene Richtlinie 2008/52/EG über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen. Die auf Art. EGV Artikel 61c und Art. EGV Artikel 67 EG gestützte Richtlinie regelt einige Fragen des Verhältnisses von Mediations- und Gerichtsverfahren bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten in Zivil- und Handelssachen. Ihre Ziele sind gem. Art. 1 Abs. 1 die Erleichterung des Zugangs zur alternativen Streitbeilegung und die Förderung der gütlichen Lösung von Konflikten. Sie ist zum größten Teil von allen Mitgliedstaaten außer Dänemark innerhalb von drei Jahren – das heißt vor dem 21. 5. 2011 – umzusetzen[2].
 


 << zurück  1   2   3   4   5   >> 
Former Minnesota Vikings punter Chris Kluwe remains firm on the accusations he made against his former team,and,more specifically,special team is coach Mike Priefer,as the Vikings decided Friday,to retain legal counsel in response.In a conversation with ESPN NFL Nation reporter Ben Goessliteam jerseysng,Kluwe maintains that his homosexual activism likely cost him his job,and that he has player testimonials backing his accusations of bigotry against Priefer,but would prefer not to utilize them.CHARLOTTE,N.C.AP Panthers coach Ron Rivera says he expects wide receiver Steve Smith,running bwholesale shoes from chinaack Jonathan Stewart and defensive tackle Colin Cole will return to practice on Wednesday.Rivera remained optimistic Friday that all three players will be ready for Carolina is divisional playoff game on Jan.12 against an opponent to be determined.All three sat out Carolina is Week 17 win 2014 world cup jerseysover the Atlanta Falcons.Rivera isnt sure about the status of backup tight end Ben Hartsock,who re aggravated a knee injury against the Falcons.The coach says Smith,the franchise is all time leader in receptions and touchdowns,has been running inside on the treadmill and in the pool insidesoccer jerseys the building.Smith sprained a knee ligament in a Week 16 win over New Orleans.SANTA CLARA,Calif.AP Jim Harbaugh got the scouting report on Anquan Boldin from his brother right around the time of the offseason trade that sent Boldin from John is Baltimore Ravens to Jim is San Francisco 49enike nfl jerseysrs.